Vor 30 Jahren wurden die Stephan Kurmann Strings gegründet, haben seither 5 CDs aufgenommen und das Publikum bei unzähligen Konzerten begeistert (www.stephankurmann.com)

Stephan Kurmann Strings

Andy Scherrer: tenor sax, Adam Taubitz: violin, Aliéksey Vianna: acoustic guitar, Stephan Kurmann: bass, Julio Barreto: drums

"Streicher im Jazz? Meist zickig, süsslich, unnötig. Nicht so bei den "Strings" des Basler Kontrabassisten Stephan Kurmann. Die vier Streicher (darunter auch die als beachtenswerte Solisten agierenden Adam Taubitz und Daniel Pezzotti) phrasieren jazzmässig und integrieren sich voll in die Band".
Nick Liebmann in "Jazz-Das Schweizer Jazz-Magazin", Juli/August 98

Was 1987 mit Sax, Bass, Schlagzeug und Streichquartet als Septet begann, war über die Jahre mit einem weiteren Perkussionisten und einem zweiten Bläser zum Nonet gewachsen. Inzwischen ist das Streich-Quartett und das Jazz-Quintet zu einem gleichwertig agierenden Quintet verschmolzen und besteht aus den folgenden Musikern: Adam Taubitz (Violine) war erster Stimmführer bei den Berliner Philharmonikern und zuvor erster Konzertmeister des Radio-Symphonieorchesters Basel; Trompeter bei der "Berlin Philharmonic Jazz Group“. Aliéksey Vianna (Gitarre) kommt aus Belo Horizonte (Brasilien), lebt seit 2008 in Basel und arbeitet seither mit Stephan Kurmann in vielen Formationen zusammen (z.B. Aleksey Vianna Trio). Sowohl Adam Taubitz wie Aliéksey Vianna spielen Konzerte sowohl im klassischen wie auch im Jazz Bereich in der ganzen Welt.

Die Rhythmusgruppe besteht aus dem Bassisten Stephan Kurmann und dem kubanischen Schlagzeuger Julio Barreto, der seit seinen Auftritten im Gonzalo Rubalcaba Trio und mit Roy Hargrove's "Crisol" weltweit grosse Erfolge feiert. Barreto bildet zusammen mit Kurmann, der auch in Kuba und sehr oft in Brasilien gespielt hat, die unwiderstehliche, pulsierende Basis der "Stephan Kurmann Strings".

Seit Anbeginn dieser Formation ist der Saxophonist Andy Scherrer der herausragende Hauptsolist. Er verkörpert auf seinem Instrument eine leichtfüssig swingende, aus der Tradition der grossen Saxophonisten emporsteigende Stimme und gehört ganz einfach zu den besten Saxophonisten des aktuellen Jazz.

Stephan Kurmann geht in seiner musikalischen Arbeit mit den Strings auf Integration aus und strebt ein ausbalanciertes Verhältnis von geschriebener, auskomponierter und improvisierter Musik an. Die neue Besetzung als Quintet ermöglicht viel mehr Freiheit der einzelnen Musiker, dadurch entstehen immer wieder neue Verbindungen zwischen auskomponiertem Material und spontaner Phantasie. Dies ergibt ein breites Spektrum neuer Klangfarben, einen eigenen, durchwegs konsequent verfolgten Sound.

Diese 5 hervorragenden Musiker sind mit dem Repertoire aufs Beste vertraut und werden mit viel Freiheit und Spontanität auf die Essenz der Kompositionen eingehen.

Es gibt noch keine Aufnahmen dieser neuen Formation. Hier sind 3 Beispiele von Stücken aus alten Aufnahmen (CDs „Strings“, „Alive in Montreux“ und „Okan Layé“) welche im neuen Repertoire wieder verwendet werden:

Audio-Sample Ezz-thetic (G. Russell/arr. S. Kurmann/A. Scherrer, rec 1988)
Audio-Sample Sketches 1989 Part II (S. Kurmann, rec 1991)
Audio-Sample Up shot (R. Morgenthaler, rec 1997)